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Begonnen hat alles in den 80er Jahren.

Sänger Steffen Just und Axel Balke am Keyboard traten das erste Mal in der Turnhalle zur Waschebächer Kerb auf. Als dann Axel 1990 in Traisa bei den „Kalle“ mitspielte folgte ihm ein Jahr später auch Steffen. 1993 traten beide das 1. Mal wieder beim Frühschoppen zur Waschenbacher Kerb auf. 1996 kommt ein neues Bandmitglied dazu, der Gitarrist Tanino Scaramuzza. Das Trio war die nächsten drei Jahre im gesamten Umkreis auf Tour und konnte mit ihrer Mischung aus Pop und Rock zahlreiche Fans begeistern. Danach war erst einmal Schluss. Aus dem alten Konzept war irgendwie die Luft raus und eine neue Idee musste her. Nach einer „schöpferische Pause“ startete 2001 eine ganz neue Band: Sushiduke. Zuerst war nur ein Auftritt zur Waschebächer Kerb geplant. Bei diesem einen Mal blieb es natürlich nicht. Die Band trat ab 2002 zum ersten Mal mit Sängerin Claudia Buddenberg auf, eine größere Musikvielfalt war gegeben. 2004 musste Claudia studienbedingt die Band verlassen und nach einiger Suche versuchte es die Band mit Nadine Bachmann. Als Nichte von Gitarrist Tanino war sie schon öfter bei den Proben der Band dabei. Sie absolviert an der Stage & Musical School in Frankfurt eine Sprach- und Stimmausbildung für den Bereich Musical. Nach einem Gastauftritt von Steffen bei der damaligen Funk & Soul-Band wo Nadine als Sängerin auftrat, war klar, das Mädchen muss zu Sushiduke. Seit dem 16.12.2006 bringt sie neuen Wind in die Rock- und Pop-Band. Die Fans geben dieser Entscheidung recht und die restlichen Bandmitglieder haben ihre Entscheidung bis heute nicht bereut.

Als Sushiduke sich zum großen Coverband-Wettbewerb „Hessen rockt“ anmeldete, war keinesfalls klar, dass man so weit kommen würde. Dass man am 15.03. in der Frankfurter Unionhalle nach den Vorrunden und dem Halbfinale als eine der vier Besten von ca. 120 Gruppen um den Titel beste Coverband Hessens antrat, hatte man damals zwar gehofft aber nicht erwartet. Sushiduke hatten sich vor zwei Jahren schon einmal für diesen Wettbewerb beworben, kamen aber zu diesem Zeitpunkt nicht weiter. Aber dieses Jahr war wie gemacht für Sushiduke, es hat einfach alles gepasst.

Schon 10 Std. vor Wettbewerbsbeginn mussten die 4 Bands für Sound-
check und Bühnenprobe zur Verfügung stehen. Da jede Band nur ca. eine ¾ Std. Zeit hatte, um alle Instrumente zu testen und die Einstellungen für den eigentlichen Auftritt am Abend im PC zu speichern, blieb viel Zeit für Gespräche mit den Bandmitgliedern und den Organisatoren untereinander. Nach The Nonotes, So Green und frisch gepresst trat Sushiduke als letzte Band im Finale an. Lampenfieber und Aufregung kurz vor dem Auftritt wichen nach ein paar Minuten Spaß und Freude. Die ½ Stunde war viel zu schnell vorbei und trotz Kehlkopfentzündung von Steffen und einer ge- rissenen Gitarrenseite machte sich Erleichterung breit - es war geschafft. Jetzt lag die Entscheidung bei der Jury und dem Publikum. Gegen Mitternacht stand der Sieger fest: Sushiduke!

Neben dem Titel „Beste Cover-Band Hessens“ gewannen Sushiduke einen Scheck der Binding Brauerei über 1000 Euro, einen TourbusSprinter für ein Jahr (Autohaus Luft, Ffm.) sowie professionelle Studio- und Videoauf- nahmen in einem Frankfurter Filmstudio.

 

Angelika von der Heyden

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